Wir halten Sie auf dem Laufenden

Wir informieren Sie regelmäßig über Neuigkeiten rund um das Lohnsteuerwesen

Änderungen im Steuerrecht

Wir informieren Sie hier über die wichtigsten Änderungen, die sich ergeben:

Abgabepflicht für die Einkommensteuererklärung
Verlängerung für Lohnsteuerhilfevereine bis zum 31.12.2018. 

 

  • Die Pflicht zur Agabe der Steuererklärung besteht z. B. wenn  Ehegatten die Steuererklassenkombination III und V gewählt haben
  • Arbeitnehmer mehrere Abeitsverhältnisse nebeneinander im Kalenderjahr hatten
  • Leistungen von mehr als 410 € bezogen wurden, die dem sog. Progressionsvorbehalt unterliegen. Dazu gehören Arbeitslosen-,  Kurzarbeiter-, Kranken- und Elterngeld.
  • Durch die Abgeltungssteuer sollten die Steuererhebung auf  Kapitaleinkünfte vereinfacht werden, so dass die Anlage KAP in der Mehrzahl der Fälle überflüssig werden sollte. Leider hat sich das in der Praxis nicht bewahrheitet. Die Anlage KAP muss in verschiedenen Fällen immer noch abgegeben werden.

 

Witwenrente und Hinzuverdienst

Stirbt der Ehemann oder die Ehefrau, bekommt der hinterbliebene Ehepartner eine Witwenrente. Zusätzlich darf er im Monat bis zu 819,20 € (in den alten Bundesländern) hinzuverdienen.

Wer aber zusätzlich zur Witwenrente mehr verdient, zum Beispiel durch eine selbständige Tätigkeit, Gehalt oder eigene Rente, bekommt wie Witwenrente gekürzt. Die Kürzung beträgt 40% des Einkommens, welches über dieser Grenze liegt.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Rufen Sie mich an.

 

Freiwillige Steuererklärung für 2014

Wir weisen darauf hin, dass nicht alle Steuerpflichtigen verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben. Hierzu gehören Arbeitnehmer mit Steuerklasse I und Ehepaare mit der Steuerkombination IV/IV. Eine frewillige Abgabe der Steuererklärung lohnt sich aber in vielen Fällen und ist für das Jahr 2014 noch bis zum Jahresende 2018 möglich.

Hiervon betroffen sind Arbeitnehmer, die hohe Fahrtkosten zum Arbeitgeber, Auswärtstätigkeit, Sonderausgaben oder hohe Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen haben. Diese sollten schnellstmöglich ihre Steuererklärungen bei dem Finanzamt einreichen.

 

  • Splittingtarif für eingetragene Lebenspartnerschaften

Eingetragene Lebenspartner sind durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 07. Mai 2013 im Einkommensteuergesetz mit Ehegatten gleichgestellt. In folgenden Fällen können die Einkommensteuererklärungen für alte Veranlagungszeiträume nachgeholt werden.

-   Wenn beide Partner in den vergangenen Jahren keine Einkommensteuererklärungen abgegeben haben, können Sie diese nachholen und die Zusammenveranlagung beantragen.

-   Wenn nur für einen Partner kein Einspruch eingelegt wurde, kann für den anderen, für den rechtzeitig Einspruch eingelegt wurde, die Einkommensteuererklärung mit den Daten für beide Partner nachgeholt und die Zusammenveranlagung beantragt werden.

-   Wenn die Einkommensteuerbescheides des einen Partners rechtskräftig sind, der andere aber überhaupt keine Einkommensteuererklärung abgegeben hat, weil er kein Einkommen hatte oder weil sein Einkommen zu gering ist, kann für diesen jetzt die Einkommensteuererklärungen nachgeholt und die Zusammenveranlagung beantragt werden.

  • Neue Steuerklasse für Ehepaare
    Ab 2010 können berufstätige Ehepaare eine neue Steuerklasse "IV-Faktor /IV-Faktor" wählen. Dabei wird der steuerliche Ausgleichsanspruch der Ehegatten auf beide Partner verteilt. Bei der Steuerklassenkombination III / V hat der Ehepartner mit Steuerklasse V (überwiegend die Ehefrau) eine verhältnismäßig hohe Steuerbelastung.
  • Unterhaltsleistungen

Seit 2010 können beim Realsplitting die vom Unterhaltsleistenden bezahlten Krankenkassenbeiträge für den Ex-Partner die Steuerlast zusätzlich verringern. Dies ist insbesondere in den Fällen interessant, in denen die Höchstbeträge von 13.805 € bereits überschritten wurden.

    

Weitere Änderungen erfahren Sie gerne bei einem Beratungsgespräch in unserer Beratungsstelle.